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  • AutorenbildAnnika Gley

Flotter Dreier - Fantasie oder realer Wunsch?


Sex zu dritt ist eine der häufigsten Fantasien von Frauen und Männern. Tatsächlich praktiziert wird er jedoch nur von Wenigen. Was fasziniert die Menschen an Dreiern? Neue Erfahrungen sammeln, Spannung, Spaß, ein voyeuristischer Reiz oder intensivere Sinneserfahrungen erleben sind nur einige Gründe, warum einige Menschen so eine Lust darauf verspüren. Aber Dreier ist nicht gleich Dreier. Männer fantasieren häufiger von Sex mit zwei Frauen, während für Frauen oft beide Arrangements reizvoll sind. Auch die individuellen Grenzen können sehr verschieden verlaufen. Ist Küssen erlaubt? Ist Oralsex erlaubt? Ist Penetration erlaubt? Sind nur einige der Fragen, die Paare im Vorhinein klären sollten. Wenn die Regeln und Grenzen vorher und währenddessen gut abgesprochen und von jedem der Beteiligten klar kommuniziert werden, steigen die Chancen, dass die jeweiligen Erwartungen erfüllt werden, jeder auf seine Kosten kommt und es am Ende eine positive Erfahrung für alle Beteiligten ist.

Doch was, wenn in einer Partnerschaft nur einer von beiden einen Dreier möchte und die andere Person dies ablehnt? – Nicht jeder hat Lust oder ist bereit dazu, einen Dreier auszuprobieren. Viele sehen durch eine dritte Person die Intimität mit dem Partner verletzt oder empfinden starke Eifersucht, wenn sie den Partner „teilen“ sollen. Um hierüber miteinander ins Gespräch zu kommen, sollte man sich klar darüber werden, was einen genau an einem Dreier reizt, so dass man sich mit seinem Partner auf einer Ebene des Verstehens treffen kann. Hier kann geschaut werden, ob es Varianten, mit gewissen Regeln gäbe, die bei beiden zu einem „Wollen“ führen, ob es andere Möglichkeiten gibt, die Fantasien/Bedürfnisse desjenigen Partners zu erfüllen, der sich einen Dreier wünscht und wenn ja, ob und wie sie diese in ihre Beziehung integrieren möchten. Dabei ist es wichtig und unabdingbar für eine gelingende Partnerschaft, dass keiner den anderen unter Druck setzt, dass jeder mit seinen Bedürfnissen vom anderen gehört wird und beide in gleichem Maße ein Recht auf ihre Gefühle und ihr (Nicht-)Wollen haben.

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